Das IKSS hat kürzlich sein Reglement an die heutigen Bestimmungen des Seilbahngesetzes und an EU-Recht angepasst. Das bringt mehr Administration und Vorschriften mit sich. Der Seilbahnverband unterstützt seine Mitglieder bei der Ausübung ihrer Pflicht.

SONDERSTATUS
Viele Kleinseilbahnen in Nidwalden wurden vor Jahrenzehnten gebaut. Das IKSS-Reglement räumt in Art. 5 den Fortbestand der sogenannt «altrechtlichen Bahnen» ein – mit Auflagen. Diese sind in einem «Hilfsmittel» festgehalten. Dabei handelt sich um eine Liste von potenziellen Mängeln, anhand derer die Seilbahnbesitzenden den Zustand ihrer Bahnen überprüfen können. Der Vorstand des Seilbahnverbands war an der Erarbeitung des Hilfsmittels beteiligt und führte seine Mitglieder in die Handhabung des Hilfsmittels ein.

ALLES AUF PAPIER
Das Hilfsmittel fordert neu für jede Bahn ein Betriebs- und Instandhaltungsreglement. Bei neuen Bahnen ist dies eine Selbstverständlichkeit, bei älteren Bahnen ist da stattdessen die Erfahrung sowie die Kenntnis der Bahn und des Geländes. Der Seilbahnverband ermöglichte mit Unterstützung der Freunde der Kleinseilbahnen sowie des Kantons Nidwalden, dass dieses Wissen für jede Bahn verschriftlicht und in ein vom IKSS anerkannten Betriebs- und Instandhaltungsreglement gegossen wird.

AUSBILDUNG WIRD PFLICHT
Das IKSS-Reglement schreibt neu die Pflicht vor, dass nur ausgebildete Personen einen Seilbahnbetrieb leiten dürfen. Der Seilbahnverband sucht nach Lösungen, damit auch diese Vorschrift eingehalten werden kann.